Wertvolles Wasser

Wasser für Wasser (WfW) wurde 2012 von den Brüdern Morris und Lior Etter gegründet. Seither erfreut sich die unabhängie Non-Profit-Organisation eines steten Zuwachses an jungen Menschen, welche die Vision in die Schweizer Gesellschaft tragen und sich so für eine positive Veränderung im Umgang mit der wichtigen Ressource Wasser einsetzen.


Das mittlerweile zwanzigköpfige Team um Morris und Lior realisiert in Sambia, Mosambik und der Schweiz Projekte im Wasser-, Sanitär- und Hygienebereich. In Sambia und Mosambik ist WfW in strukturell benachteiligten urbanen Räumen tätig und arbeitet eng mit lokalen Organisationen und Institutionen zusammen. Sie setzen sich für den sicheren Zugang zu Trinkwasser und sanitären Anlagen für alle ein.

In der Schweiz haben bereits mehr als fünfhundert Partnerschaftsbetriebe Konzepte zur Förderung von Leitungswasser umgesetzt. Darüber hinaus engagiert WfW sich für ein geschärftes Bewusstsein für den Wert einer sicheren Trink- und Abwasserversorgung und für den umweltfreundlichen Konsum von Wasser. 


In der Schweiz ist sauberes Wasser eine Selbstverständlichkeit – und ein Privileg. Mehrmals täglich wird es mittels differenzierter Analyseinstrumente auf seine hochwertige Qualität hin kontrolliert. Unser Leitungswasser ist zudem nicht nur fast überall und jederzeit verfügbar, sondern auch umweltschonend und günstig. In vielen Teilen der Welt zeigt sich jedoch ein anderes Bild: Leitungswasser ist nicht vorhanden, begrenzt zugänglich, zu teuer oder verunreinigt. So haben rund 844 Millionen Menschen weltweit keinen elementaren Zugang zu sicherem Trinkwasser. Das Menschenrecht auf ausreichendes, sicheres, physisch zugängliches und erschwingliches Wasser beruht auf der Überzeugung, dass Wasser ein Gemeingut ist, das unabhängig von den individuellen finanziellen Möglichkeiten für alle verfügbar sein muss.

Von der Zusammenarbeit mit Primarschulen und dem Bau von Gemeinschaftstoiletten in Maputo über die Etablierung gemeindeverwalteter Wasserversorgungsstrukturen in Livingstone hin zur Ausbildung von Sanitärinstallateur*innen und dem Ermöglichen neuer Wasserzugänge in strukturell vernachlässigten Stadtteilen Lusakas – WfW verfolgt auf vielfältige Art und Weise stets dasselbe Ziel: den Menschen an allen Projektstandorten sicheren und bezahlbaren Wasserzugang, nachhaltiges Abwassermanagement und Siedlungshygiene zu ermöglichen. 


Die vielen Schweizer Partnerschaftsbetriebe sind für die Umsetzung der Projektarbeit zentral. Sie vermitteln ihren Gästen, Mitarbeiter*innen und Kund*innen eine so simple wie relevante Botschaft: Leitungswasser hat einen Wert. Im Restaurant, am Arbeitsplatz oder zu Hause – durch das Partnerschaftsnetzwerk wird umweltbewusster und sozialer Konsum täglich sichtbar vorgelebt und das Spenden für Wasserprojekte in den Alltag eingebettet.


Die KG Gastrokultur ist begeistert über das grosse Engagement der jungen Menschen aus Luzern und ist seit mehreren Jahren eine verlässliche Partnerin.

Die unabhängige Non-Profit-Organisation, die sich der Wasser-Thematik annimmt: Wasser für Wasser
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